Der Beckenboden

Die Beckenboden-Muskulatur arbeitet im Geheimen, unbeachtet und tabuisiert. Die Beckenboden-Muskulatur ist eine der wichtigsten Muskelgruppen in unserer Körpermitte. Der Beckenboden ist verantwortlich für unsere Gesundheit, Energie, Ausstrahlung, Lebensfreude und Körperhaltung. Der Beckenboden ist das Powerzentrum in der Mitte unseres Körpers.

Der Beckenboden fällt uns eigentlich erst auf, wenn er schlapp macht. Dann können Inkontinenz, Blasenschwäche oder Potenzstörungen auftreten. Ist das nicht Grund genug, die Beckenboden-Muskulatur zu trainieren?

Das PelviPower Trainings-Konzept

Die PelviPower Trainings-Programme für Ihre Beckenboden-Muskulatur werden auf zwei unterschiedlichen Geräten durchgeführt.

Mit dem PelviPower trainieren Anwender

 

  • Entspannung
  • Kräftigung
  • Faszien
  • Durchblutung

Mit dem BioFeedback trainieren Anwender

 

  • Wahrnehmung
  • Koordination
  • Kräftigung
  • Erfolgskontrolle

PelviPower Programme für das Beckenboden-Training

Blasenschwäche

  • Belastungsinkontinenz
  • Dranginkontinenz
  • Mischinkontinenz
  • Stuhlinkontinenz

Junge Mütter

  • Geburtsvorbereitung
  • Rückbildung
  •  
  •  

Frauen

  • Wechseljahre
  • Zellaktivierung
  • Libido
  •  

Männer

  • Potenz (hyopton)
  • Potenz (hyperton)
  • Aufbau - Reha
  • Prostata

Rücken

  • Beschwerden (akut)
  • Beschwerden (chronisch)
  • Ischias
  •  

Sport

  • Kernstärkung regulär
  • Kernstärkung intensiv
  • Rumpf und Rücken
  • Oberschenkel und Gesäss

Das PelviPower Trainingsgerät

Die zugrundeliegende Technologie ist die sogenannte „rpMs“. Die Bezeichnung steht für „Repetitive Periphere Muskelstimulation“, auch als „extrakorporalen Magnetstimulation“ bekannt.

Eine in der Sitzfläche eingebettete Teslaspule und der zugehörenden Elektronik, erzeugt ein Wirkungsfeld aus sich wiederholenden und kurzen Magnetfeldimpulsen von 200 bis 500 μs Dauer und einer magnetischen Flussdichte bis ca. 2 Tesla. Die Eindringtiefe beträgt je nach gewählter Intensität 5 bis ca. 15 cm. Der Wirkfelddurchmesser beträgt bis zu 40 cm.

Die elektrische Induktion erzeugt im Gewebe elektrische Potentialverschiebungen, die so stark sind, dass sie zu einer Depolarisation peripherer Nerven führen. Die daraus resultierenden Aktionspotentiale der depolarisierten Nerven führen letztlich zur Kontraktion der damit zusammenhängenden Muskulatur.

Ein einzelner Puls erzeugt eine einzelne Kontraktion, bzw. ein kurzes Muskelzucken. Ein wiederholtes Senden von Pulsen führt zu wiederholtem Muskelzucken. Ab einer spezifischen Frequenz, der sog. Fusionsfrequenz, können die einzelnen Kontraktionen nicht mehr voneinander unterschieden werden, der Muskel ist dauerhaft kontrahiert.

Je nach Muskeltyp tritt dieser Zustand zwischen 15 und 25 Hz ein. Eine weitere Erhöhung über die Fusionsfrequenz hinaus, führt zu einer Steigerung der Kontraktionskraft und der Kontraktionsschnelligkeit, jedoch auch zu einer rascheren Muskelermüdung und einem veränderten Trainingsreiz.

Mit den hohen Frequenzen (< 35 Hz) wird vor allem die Durchblutung angeregt. Dies ist für das Training sehr wichtig, da die Stoffwechselsituation meist durch Bewegungsmangel vermindert ist. Ebenfalls können mit den hohen Frequenzen Verklebungen und Vernarbungen gelöst und besser versorgt werden. Dies führt zur Erschließung neuer Gefäße, zur Sensibilisierung und Lösung leichter faszialer Verklebungen. Die Stimulationstechnik bietet ein Pulsfolgen-Frequenzspektrum von 5 bis 50 Hz an.

Da das PelviPower nicht einzelne Muskeln selektiv trainiert, sondern das ganze muskuläre System des Beckens sowie den im Hüft-, Gesäß- und Oberschenkelbereich beeinflusst, werden alle wichtigen Muskeln gemeinsam gekräftigt, besonders wirksam jene, die durch vernachlässigte Aktivierung am meisten geschwächt sind. Dies verbessert ganz wesentlich die Voraussetzungen für gezieltes Wiedererlernen der Muskelkoordination und Muskelkontrolle.

Als Folge der Depolarisation der motorischen Nerven entsteht durch die extrakorporale Magnetstimulation aber auch ein intrakorporal erzeugter propriozeptiver Rückstrom an Daten an das Gehirn. Es konnte gezeigt werden, dass ein durch externe Stimulation erzeugter interner Rückstrom an sensorischen Informationen in der Lage ist, die kortikale

Repräsentation nachhaltig zu verändern sowie die persönliche Wahrnehmung und Beeinflussbarkeit von einzelnen Muskelfunktionen, indirekt auch deren Koordination, zu verbessern.

Vereinfacht gesagt, werden durch die Magnetimpulse die Muskeln zu einer Anspannung gereizt. Die Impulse werden so eingestellt, dass die entsprechenden Muskeln kontrahieren, eine gewisse Zeit unter Spannung gehalten werden und dann wieder eine gewisse Zeit entspannt werden. Durch das regelmässige Training wird nicht nur die Muskelkraft des Beckenbodens und der umliegenden Muskulatur verbessert, es wird auch die Koordination des gesamten Muskelsystems im Wirkbereich deutlich gefördert.

Ein grosser Vorteil der Methode ist die übertragungs- und berührungsfreie Stimulation. Der Patient setzt sich vollständig bekleidet auf den Sessel und lässt sich entspannt trainieren.

Zusammenfassend bietet das PelviPower sowohl für den Anwender als auch für den Arzt bzw. Therapeuten und das Betreuungspersonal wenig Aufwand bei zugleich hoher Trainings-Effizienz und einer überdurchschnittlichen Compliance.

1   Touch Screen Bildschirm
      mit integriertem berührungslosen Leser für die Kunden-Karte

2   Verstellbare Teslaspule
      für ein gezieltes Training

3   Verstellbare Rückenlehne mit Kopfpolster
     für eine entspannte Sitzposition während des Trainings

4   Schwenkbare Armlehne
     für einen bequemen Einstieg bei Einschränkungen der körperlichen Beweglichkeit

5   Verstellbare Sitzfläche mit Beinstütze
     für eine entspannte Sitzposition während des Trainings

6   Integrierte Sicherheit
    für ein störungsfreies Training

Die absoluten Kontraindikationen

  • Schwangerschaft
  • Hüftimplantate
  • Kniegelenksprothesen (bis 10cm über Kniegelenk)
  • Schrauben, Nägel, Bohrdrähte und ähnliches (LWS, Becken)
  • Metallclips im kleinen Becken (z. B. Eileiter)
  • Blasenschrittmacher
  • Insulinpumpe
  • Herzschrittmacher
  • Defibrillator
  • Neurostimulator
  • Spirale Kupfer / Gold (Hormonspiralen müssen nach der Beendigung der Therapie auf ihre Position kontrolliert werden)
  • Herzerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Epilepsie
  • Metallhaltige Tätowierung oder Piercing im Intimbereich
  • Vorangegangene Operation (< 8 Wochen, frühere Behandlungen durch Freigabe des behandelnden Arztes)

Die relativen Kontraindikationen

  • Menstruation
  • Akuter Harnwegsinfekt
  • Schmerzhafte Hämorrhoiden
  • Fieberhafte Infektion
  • Cochlea-Implantat
  • Blutverdünnende Medikamente

Das Bio-Feedback

Der BioFeedback-Trainer bietet als erstes ergonomisch adaptives Trainingsgerät die Möglichkeit, die Beckenboden-Muskulatur isoliert zu trainieren und zu messen. Durch einen in die Sitzfläche integrierten Sensor wird die Aktivität der Beckenboden-Muskulatur bioaktiv registriert.

Der Sensor lässt sich an die jeweiligen anatomischen Gegebenheiten anpassen und ist so sensibel, dass ein Training in Sport- oder Straßenkleidern durchgeführt werden kann. Die Druckveränderungen die durch die Kontraktion des Beckenbodens entstehen, werden auf einen Bildschirm übertragen der sich vor dem Anwender befindet.

Dadurch bietet der BioFeedback-Trainer den Therapeuten und den Anwendern mittels Echtzeit-Bio-Feedback erstmals die Möglichkeit, das Beckenbodentraining zu beobachten und zu optimieren.

Das Training findet in Sequenzen statt, die auf dem Monitor vorgegeben werden. Die Anwender folgen durch Anspannen, Spannung halten und Entspannen mit einer roten Linie diesen Vorgaben.

Neben der Verbesserung verschiedener Symptomatiken wie Inkontinenz, Rückenbeschwerden oder zur Rückbildung nach der Schwangerschaft, bietet das Bio-Feedback-Training auch einen weiteren Vorteil für ein kontinuierliches Training. Durch die

Bereitstellung der unbewusst ablaufenden physiologischen Prozesse durch ein visuelles, auditives oder taktiles Signal, lernt der Anwender diese Abläufe zu beeinflussen und damit zu kontrollieren.

Dadurch werden dem Anwender die Effizienz der Übungen, der Fortschritt und die Steigerung aufgezeigt, das wiederum zur Steigerung von Trainingseifer und Compliance führt. Der Bio-Feedback-Trainer bietet den Trainierenden und Trainern mittels Echtzeit-Bio-Feedback erstmals die Möglichkeit, das Beckenbodentraining zu beobachten und zu optimieren. Durch die Aufforderung der Vorgabe am Bildschirm möglichst nahe zu kommen, wird spielerisch der Ehrgeiz geweckt und das Beckenbodentraining effizient durchgeführt.

1          Der Monitor, der Ihre Beckenboden-Aktivität anzeigt.

2          Die Sitzfläche mit dem integrierten Sensor.

3          Die Rückenlehne für eine bequeme Sitzposition.

4          Hebel zur Einstellung Ihrer optimalen Sitzposition.

Universitäts-Professor Dr. Dr. Winfried Mayr

Professor für Biomedizinische Technik und Rehabilitations-Technologie an der Medizinischen Universität Wien.

„Die Magnetfeldstimulation eignet sich sehr gut für die Stärkung der Körpermitte. Sie bietet eine exzellente Tiefenwirkung für wirksames, neuromuskuläres Training.“

Einfach.

Sie trainieren effektiv Ihren Beckenboden, ohne sich selbst zu bewegen.

Dabei sitzen Sie in ganz normaler Kleidung auf dem PelviPower.

Schnell.

 Ein Training auf dem PelviPower dauert nur 15 Minuten.

Ein bis zwei Trainings pro Woche reichen aus.

Wirksam.

PelviPower kann Ihren Beckenboden entspannen, kräftigen und besser durchbluten.

Darum spüren viele schon nach wenigen Trainings eine deutliche Verbesserung.

Jetzt können Sie PelviPower kostenlos testen

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